Erhaltung des Freibades

Rodheimer Freibad muss erhalten bleiben

Die Freien Wähler in Rosbach und Rodheim bringen Resolution in die Stadtverordnetenversammlung

Da das vom Bürgermeister in der letzten Sitzung des Haupt- und Finanzauschusses vorgestellte Investitionsprogramm bis 2019 keine das Schwimmbad betreffende Maßnahmen enthalte, habe man diesbezüglich gezielt nachgefragt, so Christian Lamping, der Fraktionsvorsitzende der FWG. Ergebnis: Bürgermeister und Verwaltung sehen keine Notwendigkeit für über den normalen Erhaltungsaufwand hinausgehende Vorhaben – das Bad könne in der derzeitigen Form weiter betrieben werden.

Auf der Basis dieser “erfreuliche Mitteilung” haben die Freien Wähler in Rosbach und Rodheim anläßlich der letzten Stadtverordnetenversammlung eine Resolution für den langfristigen Erhalt des Freibads in Rodheim gefordert. Man macht darauf aufmerksam, daß das Freibad in Rodheim im Jahre 2015 immerhin ca. 27000 Besucher begrüßen konnte. Während andere Schwimmbäder in der Umgegend mit einem Zuschuß von über 5 € pro Besucher rechnen müssen, kommt die Stadt Rosbach mit 2 € pro Besucher aus – damit liegt der erforderliche Zuschuß der Stadt bei insgesamt ungefähr 50000 € – eine erfreuliche Feststellung.

Trotzdem haben die Bürger in Zeiten der Konsolidierung und einer immer wieder geforderten sparsamen Haushaltsführung bereits im Vorfeld der im nächsten Jahr anstehenden Kommunalwahl das Recht, zu erfahren, welche Parteien und Gruppierungen das im laufenden Betrieb auf städtische Zuschüsse angewiesene Familien-Freibad erhalten wollen – deshalb die Forderung nach einer Resolution.

Der Vorschlag der Freien Wähler begrüßt in diesem Zusammenhang die vor ca. einem halben Jahr erfolgte Gründung des Fördervereins Rettungsschwimmer e.V. sowie die seitens des Magistrats in dieser Saison erfolgte Neugestaltung der Eintrittspreise. Auf Anregung der FWG sei außerdem eine Abend- und eine Familienkarte neu eingeführt worden. Insbesondere die Entwicklung des Fördervereins ist laut Lamping beeindruckend: Der Verein habe wohl auch dank eines emsigen Vorstands unter dem Vorsitzenden Wolfgang Brück einen enormen Mitgliederzuwachs zu verzeichnen und sollte deshalb bei den zukünftigen Planungen des Magistrats mit `ins Boot´ geholt werden.

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