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Chaotische Verhältnisse zwischen Friedrichsdorf und Friedberg

umgehende Verbesserungen gefordert

Die Freien Wähler Rosbachs üben massive Kritik an den Verhältnissen auf der Bahnstrecke zwischen Friedrichsdorf und Friedberg: Mittlerweile funktioniere so gut wie gar nichts mehr, so der FWG-Fraktionsvorsitzende Christian Lamping in einer vernichtenden Bilanz. Man habe sich ja inzwischen fast daran gewöhnt, dass der Schülerzug frühmorgens nach Friedberg schon häufiger ohne als mit der zweiten Wageneinheit verkehre. Das Resultat sei eine drangvolle Enge in der übriggebliebenen Einheit und damit das Problem, dass in Rosbach nicht alle Fahrgäste mitgenommen werden könnten.

Dazu komme seit etwa drei Wochen der vermehrte Ausfall von Zugverbindungen, die laut Angaben des Betreibers, der Hessischen Landesbahn, wegen `vermehrter Krankmeldungen´ nicht gefahren werden könnten. Daraufhin habe man einen Schienenersatzverkehr organisiert, der aber scheinbar auch nur in der Theorie funktioniere: Es gebe keinen Fahrplan und keinerlei Verlässlichkeit: Reisenden, die am Friedberger Bahnhof nachgefragt hätten, sei bei Fernreisen davon abgeraten worden, die Züge oder Ersatzbusse zu nutzen, da deren Fahrten nicht „kalkulierbar“ seien, man könne aufgrund der derzeitigen Situation keine Angaben darüber machen, ob ein Zug fahre oder nicht.

Dazu komme die amateurhafte Organisation des Ersatzverkehrs: Außer der Anzeige an den Bahnsteigen, dass die Züge ausfielen, gebe es keine weitere Information für die Reisenden; Durchsagen oder auffällige Aushänge oder Hinweise auf den Ersatzverkehr fehlten komplett.

Lamping bezeichnet die derzeitige Situation als „absolute Katastrophe“ und „Blamage“ für alle Beteiligten; während auf allen politischen Ebenen wegen des Klimawandels eine Ausweitung und Verstärkung des ÖPNV und des Bahnverkehrs gefordert werde, gelinge es zwischen Friedrichsdorf und Friedberg derzeit nicht einmal ansatzweise, den bestehenden Fahrplan zu erfüllen. Alle Verantwortlichen bei der Kreisverkehrsgesellschaft des Wetteraukreises, der Hessischen Landesbahn und dem Rhein.-Main-Verkehrsverbund seien gefordert, den jetzigen Herausforderungen gerecht zu werden und einen wieder verlässlichen Bahnverkehr zu organisieren. Zumindest ein Schienenersatzverkehr, der diesen Namen auch verdiene, sollte sich mit einer gewissen Übergangszeit einrichten lassen. Dazu gehörten aber eben auch Durchsagen und Hinweise, dass der Ersatzverkehr auch allen Reisenden bekannt werde.

Der FWG-Fraktionschef kündigt an, dass die Freien Wähler für die nächste Sitzung der Stadtverordnetenversammlung einen gemeinsamen Entschließungsantrag möglichst aller Fraktionen organisieren wollen, der die Verantwortlichen klar benennt und von deren Seite schnellstmögliche Abhilfe fordert.

Europa besser machen – So kann Integration gelingen

„Europa besser machen – So kann Integration gelingen“ war das Motto einer  Veranstaltung der FWG Rosbach/Rodheim. Im Beisein von Bürgermeister Steffen Maar konnte Fraktionsvorsitzender Christian Lamping den Freie Wähler-Landesvorsitzenden Engin Eroglu und einen jungen Mann aus Syrien begrüßen, dessen Bruder im Bürgerkrieg sein Leben verlor. Er flüchtete über die Türkei nach Deutschland und kam überStationen in Meißen und Dresden schließlich in die Wetterau. Heute ist er im Rosbacher Bauunternehmen BV Hoch & Tiefbau tätig und aus der Firma praktisch „gar nicht mehr wegzudenken“, wie es der Unternehmensvertreter Peter Berger begeistert formuliert: „Er hat sich in kürzester Zeit in komplexe Sachzusammenhänge spezieller Bau-Software eigearbeitet und verantwortet diesen Bereich mittlerweile selbständig, obwohl er erst seit Mitte März bei uns angestellt ist und vorher ein dreimonatiges Praktikum absolviert hat“.

Engin Eroglu kam bei dieser Schilderung selbst aus dem Staunen nicht heraus, Es sei ein Musterbeispiel für gelungene Integration in Deutschland. Leider interessiere sich niemand für diese positiven Beispiele, sondern stets liege der mediale Schwerpunkt bei Problemfällen und Straftätern. Die vielen Menschen aber, die aus dem syrischen Bürgerkriegsgebiet nach Deutschland gekommen seien, sich hier absolut gesetzeskonform verhielten, hier arbeiteten und Steuern zahlten, würden einfach nicht wahrgenommen.

„Es ist deshalb an der Zeit, das Schwarz-Weiß-Denken zu beenden und stattdessen den Menschen selbst wieder in den Mittelpunkt zu rücken“, betonte der FW-Landesvorsitzende in seinem Redebeitrag.
Eroglu plädierte für mehr Augenmaß und riet den Anwesenden, bei den kommenden Wahlen von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen und dabei nicht „rechten Rattenfängern auf den Leim zu gehen“, die die Realität ganz bewusst verbiegen würden.

Eine Stimmabgabe für die Freien Wähler biete die Gewähr dafür, dass zielgerichtet an den Problemen gearbeitet und nicht nur `kruden Ideologien´ der Weg bereitet würde.

Maar zu Gast beim Neujahrsessen

Gemeinsame Positionen mit möglichst allen Parteien finden!

Ziehen an einem Strang – FWG-Fraktionschef Christian Lamping (li.) und Rosbachs künftiger Bürgermeister Steffen Maar (re.)

Rosbachs Freie Wähler richten zu Anfang eines jeden Jahres ein Neujahrsessen für die Mitglieder aus. 2019 hat man den künftigen Bürgermeister Steffen Maar als Gast eingeladen, den man auch im Wahlkampf unterstützte. FWG-Fraktionsvorsitzender Christian Lamping ließ zur Begrüßung noch einmal den Bürgermeisterwahlkampf Revue passieren, dessen erste Runde mit einem für die Gruppierung erfreulichen Ergebnis endete: Neben Steffen Maar erreichte mit Christoph Käding auch der zweite von den Freien Wählern unterstützte Kandidat die Stichwahl. Lamping gratulierte im Namen der FWG Maar nochmals zu seinem Erfolg und wünschte sich für die Zukunft eine harmonische Zusammenarbeit mit dem neuen Bürgermeister.

Steffen Maar nahm in seinem Grußwort den Ball auf, dankte den Freien Wählern für die Unterstützung im Wahlkampf und betonte, dass sich seine Hauptzielsetzung nicht geändert habe: Er sei vor allem angetreten, um das Frontendenken im Stadtparlament zu beenden. Die meisten der in den nächsten Jahren anstehenden Entscheidungen hätten eine derartige Tragweite für Rosbach, dass sie eigentlich unmöglich nur mit einer Ein-Stimmen-Mehrheit getroffen werden könnten. „Es muss deshalb für uns darum gehen, gemeinsame Positionen mit möglichst allen Parteien zu finden“, so der kommende Bürgermeister wörtlich. Dies sei zwar in der Anlaufphase der Projekte möglicherweise aufwändiger, mache das weitere Arbeiten aber deutlich effektiver, wenn ein derartiger Grundkonsens erst einmal gefunden sei. Er hoffe, dass sich so endlose Streitigkeiten und ausufernde Diskussionen wie beim Kindergartenneubau in der Sang in Zukunft bereits im Ansatz vermeiden lassen könnten.

Im Anschluss genossen Steffen Maar und die FWG-Mitglieder das vorzügliche Sonntagsbuffet des `Grasgrün´ in Rodheim.

Vereinsfeste müssen erhalten bleiben

Rosbachs Freie Wähler fordern in einer Pressemitteilung eine stärkere Unterstützung der Rosbacher Vereine bei ihren Festen. Zahlreiche Vereinsvertreter seien gegenüber der FWG vorstellig geworden und hätten moniert, dass man sich seitens der Stadt eher `gegängelt´ als unterstützt fühle.

Christian Lamping, Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler berichtet von vielen Gespächen, die den Eindruck vermittelten, dass es der Verwaltung fast lieber zu sein scheine, dass die Feste nicht stattfinden würden, als dass man selbst etwas dafür tun müsse. Lamping, der auch Ober-Rosbacher Ortsvorsteher ist, hat bei den meisten seiner Gesprächspartner den Eindruck, dass diese kurz vor dem Resignieren seien und spricht von einer „fatalen Entwicklung“.

„Die Stadt muss hier konsequent umsteuern und das Ruder `herumreißen´, sonst braucht man sich nicht zu wundern, wenn es in einigen Jahren keine Feste mehr gibt“, so der Fraktionschef wörtlich. Gefährdet sei hier insbesondere das Nieder-Rosbacher Burgfest, da sich mit den Landfrauen in diesem Jahr ein weiterer Verein aus der Organisation dieses Traditionsfests verabschiedet hat.

Die FWG hat deshalb einen Antrag für die kommende Stadtverordnetenversammlung am Dienstag vorbereitet, der in einem ersten Schritt die Einrichtung eines `runden Tisches´ für die festausrichtenden Vereine fordert, um besser auf die Sorgen und Nöte der Organisatoren eingehen zu können. Dort könne dann auch im Zusammenwirken mit den Vereinen aufgearbeitet werden, welche Schwierigkeiten bestünden und wie diesen am besten abgeholfen werden könne.

Freie Wähler feiern mit Rodheimer „Bürgermeister“

Rainer Schaub (zweiter von links) im Kreis der Freien Wähler

Rosbachs Freie Wähler gratulieren dem Rodheimer Ortsvorsteher zum 70. Geburtstag und feiern den Jubilar: Schaub, der seit zwölf Jahren Ortsvorsteher ist, seit zwei Jahren ebenfalls dem Stadtparlament angehört und zum stellvertretenden Stadtverordnetenvorsteher gewählt wurde, ließ es sich nicht nehmen, die FWG-Mitglieder zu einem Umtrunk und herzhaftem Essen einzuladen.

FWG-Fraktionsvorsitzender Christian Lamping würdigte dabei vor allem das langjährige ehrenamtliche Engagement seines Fraktionskollegen. Insbesondere innerhalb der SG Rodheim habe Rainer Schaub sich vorbildlich eingebracht: Von 1971 bis 1976 und von 1993 bis 2004 ist er Vorsitzender des Vereins gewesen und seit 2005 fungiert er als Ehrenvorsitzender und Sprecher des Ältestenrats. „Rainer hat in dieser Zeit die SG entscheidend mitgeprägt, als Vorsitzender, Schatzmeister, Pressewart und Beisitzer hat er über 29 Jahre im Vorstand des Vereins gewirkt“, so der Fraktionschef wörtlich. Seit zehn Jahren sorgt er als Schiedsrichter für Ordnung auf den Fußballfeldern. Daneben agiere er als Sänger im Männerchor und im gemischten Chor des Gesangvereins Eintracht, war 2009 Gründungsmitglied der Helferinitiative Rosbach und 2015 des Fördervereins Rettungsschwimmer.

Rainer Schaub revanchierte sich für die Geschenke der Parteikollegen mit einem wohl temperierten Appelseggo und verbrachte noch einige Stunden mit den FWG-Mitgliedern bei angeregten Gesprächen.

Herzlichen Glückwunsch zur Bürgermeisterwahl

Wir beglückwünschen unseren neuen Bürgermeister Steffen Maar, der die Stichwahl am 11.11.2018 mit 54,3% für sich entscheiden konnte. Gleichzeitig bedanken wir uns bei allen Mitbewerbern für einen fairen und spannenden Wahlkampf.

Wir wünschen Herrn Maar alles Gute und freuen uns über eine gute und konstruktive Zusammenarbeit in den kommenden Jahren.
Herr Maar wird das Amt im März 2019 antreten.

Hier finden Sie die Ergebnisse nach Wahlbezirk