Lamping wieder Ortsvorsteher

Ortsbeirat Ober-Rosbach mit Bürgermeister Thomas Alber (v.l.n.r.: Harry Paduch, Christian Lamping, Thomas Alber, Christian Stengel – es fehlen die wegen Krankheit entschuldigten Ortsbeiratsmitglieder Andrea Jeuthe und Anne Dore Kuhlmann)

Ober-Rosbach hat wieder einen Ortsvorsteher. Nachdem Oliver Conradi (CDU) im vergangenen Herbst zurückgetreten war, wurde Conradis Vorgänger Christian Lamping (FWG) jetzt wieder zum Ortsvorsteher gewählt. Lamping dankte Conradi für dessen Wirken, er habe es geschafft, einen sachbezogenen und dialogorientierten Umgang mit den Bürgern zu etablieren, den er beibehalten und weiterentwickeln wolle.

Ein weiteres Kernelement seiner Ortsvorstehertätigkeit werde das Zusammenwirken mit den Vereinen sein, deren Tätigkeit gar nicht hoch genug gewürdigt werden könne. Nur wenigen Bürgern sei bewußt, dass Veranstaltungen wie das Altstadtfest, das Apfelfest oder das Herbstfest ohne das Wirken der Vereine als Organisatoren nicht realisierbar seien. Die Vereine benötigten deshalb auch weiterhin neue Mitglieder und die Unterstützung der städtischen Gremien wie des Ortsbeirats, um ihre Aktivitäten aufrechterhalten zu können.

Nach der Ortsvorsteherwahl informierte Bürgermeister Thomas Alber den Ortsbeirat über die vorgesehene Platzgestaltung im Baugebiet Sang sowie die angedachten Maßnahmen im Hinblick auf die Einrichtung eines `Urbanen Gebiets´ im Gewerbegebiet.

Kostenlose Halbtagsbetreuung schon jetzt möglich!

KiTa-Frei-Antrag der FWG wird im Rosbacher Hauptausschuss beraten

Rosbachs Freie Wähler verweisen in einem Presseartikel auf die am Donnerstag im Haupt- und Finanzausschuss (um 20.00 Uhr in der Nieder-Rosbacher Wasserburg) anstehende Beratung ihres Antrags zur Gewährleistung einer gebührenfreien Kinderbetreuung durch das Land Hessen. Egin Eroglu, stellvertrender Landesvorsitzender der Freien Wähler informierte die Ausschussmitglieder bereits in der letzten Sitzung über die von ihm mit initiierten Aktionen eines Volksbegehrens sowie der jetzigen Online-Petition.

Eroglu hob dabei hervor, dass seiner Meinung nach schon jetzt die finanziellen Mittel vorhanden seien, um seitens des Landes zumindest eine gebührenfreie Halbtagsbetreuung zu gewährleisten. Hessen leiste sich im Moment mit dem Flughafen in Kassel-Calden den Luxus eines „völlig überflüssigen Millionengrabs“ und halte im Gegensatz zum Nachbarland Rheinland-Pfalz weiter seine Anteile am ebenfalls defizitären Flughafen Hahn. Dazu komme noch das Festhalten des Landes an der eigentlich unnötigen Ebene der Regierungspräsidien als Mittelbehörde.

Um langfristig eine komplett kostenfreie Kinderbetreuung zu ermöglichen, sei aber ein weiteres Umsteuern unumgänglich: Das Land müsse wie sonst im Bildungsbereich auch die Personalkosten der Erzieherinnen und Erzieher übernehmen, denn gerade hier sei eine Entlastung der hessischen Städte und Gemeinden dringend notwendig.

KiTa-Frei

stellvertretender Freie Wähler-Landesvorsitzender Egin Eroglu kommt nach Rosbach – Information über Volksbegehren und Ontine-Petition zu gebührenfreien Kindergärten

Egin Eroglu, stellvertretender Vorsitzender der Freien Wähler, kommt nach Rosbach. Am 22. Juni um 19.00 Uhr wird er im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung im Kollegraum der Adolf-Reichwein-Halle über die problematische Situation der Kinderbetreung in Hessen und die enorme Kostenbelastung für die betroffenen Eltern informieren. Außerdem werden die von den Freien Wählern in diesem Zusammenhang gestarteten Aktionen zur Initiierung eines Volksbegehrens wie auch der jetzigen Online-Petition vorgestellt. Weiterlesen

FWG-Urgestein Günter Sehr verstorben

Rosbachs Freie Wähler trauern um langjährigen Fraktionsvorsitzenden

Die Freien Wähler in Rosbach und Rodheim trauern um ihren langjährigen Fraktionsvorsitzenden Günter Sehr. Die Nachricht vom plötzlichen Tod des FWG-Urgesteins habe die Mitglieder und Freunde der Gruppierung tief getroffen, so Sehrs Nachfolger Christian Lamping in einem Nachruf auf den Verstorbenen:

Seit 1977 hat sich Günter Sehr für die FWG politisch engagiert, zunächst 16 Jahre lang als Stadtverordneter, wobei er in der letzten Legislaturperiode von 1989 an auch das Amt des stellvertretenden Stadtverordnetenvorstehers ausübte. 1997 erfolgte für vier Jahre als Stadtrat der Wechsel in den Magistrat und in dieser Position habe Sehr erheblichen Anteil daran gehabt, Detlef Brechtel wieder als Bürgermeister nach Rosbach zurückzuholen. In den 14 folgenden Jahren habe er dann später auch äußerst erfolgreich als Fraktionsvorsitzender mit Bürgermeister Brechtel zusammengearbeitet. Projekte wie der Kompensationsvertrag mit dem Wetteraukreis zur Realisierung der Südumgehung Nieder-Rosbachs und der Kapersburgschule als neuem Schulstandort wie auch der Bau der Sporthalle in Rodheim seien in diese Zeit gefallen Weiterlesen

FWG kritisiert Verkehrsgesellschaft Oberhessen

Ortsvorsteher Schaub: „Rodheim ´mal wieder abgehängt“

stop-111392_640Als „wenig schlüssig und durchdacht“ bezeichnet Christian Lamping, Fraktionsvorsitzender der Rosbacher Freien Wähler, die Reaktion der Verkehrsgesellschaft Oberhessen (VGO) auf die einstimmige Initiative der Rosbacher Stadtverordnetenversammlung, eine bessere Busanbindung des Rodheimer Schülerverkehrs nach Bad Nauheim zu erreichen. Wie bereits berichtet, hatte die FWG im Februar angeregt, den Bus der Linie 36, der den Rosbacher Bahnhof um 7.15 Uhr verläßt und das Bad Nauheimer Schulviertel `Am Solgraben´ um 7.40 Uhr erreicht, bereits ab der Erich-Kästner-Schule verkehren zu lassen. Weiterlesen

FWG bestätigt Lamping und stellt neuen Stadtrat

Verjüngung konsequent fortgesetzt

Kopp (links), Lamping (rechts)

FWG-Fraktionschef Christian Lamping (rechts) und der neue Stadtrat Matthias Kopp

Rosbachs Freie Wähler haben auf ihrer konstituierenden Fraktionssitzung den bisherigen Fraktionsvorsitzenden Christian Lamping einstimmig in seinem Amt bestätigt. Wie der 44jährige Lehrer mitteilt, werde die FWG nach ihrem Wahlerfolg (Bei der Kommunalwahl am 3. März hat die Gruppierung wie berichtet um einen Sitz auf jetzt fünf Mandate zugelegt), jetzt daran gehen, den Ankündigungen aus dem Wahlkampf Taten folgen zu lassen, um die `Schieflage der städtischen Finanzen´ in Ordnung zu bringen. Besonders aufs `Korn genommen´ hatten die Freien Wähler dabei die kostenintensive Betreuung der unter dreijährigen Kinder. Der Fraktionsvorsitzende hatte damals betont, dass sich Rosbach nicht leisten könne, weiterhin Jahr für Jahr über eine Million Euro aus dem Etat in die U3-Betreuung umzuschichten. Weiterlesen